Am 29. Januar 2026 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 unserer Schule im Rahmen der politischen Bildung auf eine eindrucksvolle Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald.
Der Besuch war inhaltlich eng mit dem Geschichtsunterricht verknüpft. Bereits im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen mit dem Nationalsozialismus, der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie mit Fragen von Verantwortung, Demokratie und Erinnerungskultur auseinandergesetzt.
Vor Ort arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Kleingruppen mithilfe einer App sowie eines Fragebogens an unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Die Gruppen bearbeiteten jeweils thematische Schwerpunkte und setzten sich selbstständig mit ausgewählten Orten, historischen Zusammenhängen und Biografien auseinander.
Begleitet wurde der Besuch von extremer Witterung: eisige Temperaturen, starker Wind, viel Schnee und heftiges Schneetreiben bestimmten den Tag. Gerade diese Bedingungen verliehen dem Aufenthalt eine zusätzliche Eindringlichkeit und ließen erahnen, unter welch unmenschlichen Umständen die Häftlinge hier einst leben mussten.
Trotz der widrigen äußeren Umstände begegneten die Schülerinnen und Schüler dem Ort mit großem Respekt und Ernsthaftigkeit. Der Schulausflug machte deutlich, dass politische Bildung und Geschichtsunterricht besonders dann nachhaltig wirken, wenn Geschichte nicht nur gelernt, sondern aktiv und vor Ort erfahren wird.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.